Chränzli
typisCH isch s Thema vo däm Jahr gsi und so ischs ja au nöd sooo überraschend, dass dä Saal, s Personal, d Rückwand vodä Bühne d Bar und villes me i rot-wiss erstrahlt isch. Schwiizerchrüzli het sich a Schwiizerchrüzli greit und mä isch sich scho fasch wie anere 1. Auguschtfiir vorcho.
S Programm isch quer dur mit ältere sowie au neuere Theme usgstattet gsi:
Di gross Meitlirigä het d Poscht uf ä noi-i sprützigi Art vorgfüärt. Wer weiss, wänn oisi Pöstlerinä so ikleidet wäred, würed villicht au me iri Dienst benütze;)
Binere Schwiizer Tour dörf natürlich dä Globi nöd fähle. So het „hip dä Bäsä hop dä Bäsä 1-2-3 und ez gönd mer alli mitenand ind Knüü“ di chli Meitliriige en u härzige Tanz ufgfüärt und allne zumene Lächlä im Saal verhulfä.. Es mus zwar a dere Stell au gseit si, dass s Lache villicht eher bibhalte worde isch, dänn dä Roti-Fade het zuvor grad ä usgezeichneti Vorfüärig vom sicher na dä meischte bekannte „HD Soldat Läppli“ zum Beschtä ge.
Au chli in Sportliche Wältervolg isch glueget worde und d Kunsturnerinä händ mit irne Sägelumhäng d Alinghi representiert. Uf em Balke und am Minitramp händs iri Sägel wie uf hoher See flatterä la.
Natürlich dörf au dä Zirkus Knie nöd fähle. Nachdem d Geraldnie Knie vo irne Ross gschwärmt het sind Akrobate, Elephante und Glön mitere Zirkusriffe und abwächsligsriche Nummere ufträttä.
Urchig schwizerisch händ Turnverein Manä ä Schwingernummerä oder ächt doch ä Saltonummere (?) ufgfüärt. Höhepunkt isch ä super Pyramidä gsi wos irgendwie z füftä höch ufenand ufä klätteret sind.
Churz vor dä Pause isch mä is wältwiit berüämtä St. Moritz igfloge worde und het sich zersch mal abere köschtliche Nummerä vom Rotä-Fade chöne erfroiä… meh mues gar nöd däzue gseit si, dänn wers nöd gseh het, hät eifach öpis verpasst! Drufabä sind mit vill Bling-bling und diversä Klunker d Dame vom Turnverein überd Bühnä gstögälät und händ zeigt, dass d high society au i schickä chleider chan stimmig bringe – zumindescht wäns di richtigä Karat adä Finger händ.
Pause time isch Lösli time! Und die sind wäg wie frischi Weggli und wär d Tombola gseh het weiss au wiso. Au oisi Chöch und Chöchinne händ widr feins zuebereität und ich hans bis jetzt nanie gschafft en Täller Älpler Maccronä zbecho.
Aber zrug zudä Vorfüärige. Pirates of the dance, sprich DJ Bobo, sprich d Jugibuebe sind mit Chopfduech und gfürchigä Totächöpf uf em Rugge ufträtä. Am Seil, Bare und Minitramp het mä si uf dä Bühne chöne gseh.
Hop Schwiiz, Hop Schwiiz het dä Baschi gsunge und als Cheerleader wäri dä zweiti Teil vo dä Dame vom Turnverein sicher gnueg fit gsi, zum oisi Schwiizernationalmannschaft azfürä.
Dä Abschluss vom Programm hät dän oises Nummer 1 Märli, wo vor allem jede Japaner oi inn und uswändig chan verzellä, na Platz gfunde uf dä Bühni. Zersch i traditioneller Chleidig und mit jodländer Bergmusig aber nachemä wiili dänn scho modernär und scho chli änlicher dä hütigä Bergmusig. Uf jedefall händs en super Jive hiigleit und oisi Mannä sind richtig ufblüät i däm Mixed Tanz.
D Nacht isch natürlich na jung gsi nach dem Programm. So isches nachene entweder im Saal mit Tanz und Musig abgange oder i einere vodä beidne Bar’s wos eifach doch jedes Mal widr Morge wird, bisd widr hei gasch.
So, dänn sind mer doch jetzt mal gspannt ufs nächschtä Jahr… wo au immer, wie au immer aber hoffentlich mit oi allne?

